Die Altstadt von Zürich
Die Altstadt von Zürich ist gut erhalten und absolut sehenswert. Gerade das Niederdorf mit seinen engen Gassen laden zum flanieren und gemütlichen Verweilen ein. Zürich war ursprünglich eine Flussstadt. Es lassen sich verschiedene Siedlungsstufen nachweisen, welche seit dem 4.Jahrhundert v. Chr. gebaut wurden. Eine zusammenhängende Entwicklung lässt sich allerdings erst nach der Errichtung der Zollstation, also seit rund 15. v. Chr. sehen. Die Ausdehnung der frühmittelalterlichen Stadt ging von der linken Seite des Flusses aus. Also die Region wo das Fraumünster und das Grossmünster stehen. Erst im 11./12. Jahrhundert wurde auf das rechte Flussufer stärker bebauen. hier wurden regelmässige Strassenzüge geplant und so lässt sich noch heute ein unterschied in der Anordnung zwischen den Strassen auf den beiden Fussseiten unterscheiden. Während die Region rund um den Neumarkt, Kirchgasse, also jene Strassenzüge rund um die heutige Bahnhofstrasse gradlinig verlaufen so ist das Strassensystem in der älteren Stadthälfte eher spitzwinklig angelegt und gegeneinander stosstend. Die Stadtmauer, welche im frühen 14. Jahrhunder vollendet wurde umschloss den eigentlichen Stadtbereich. Dies bis ins 19. Jahrhundert hinein. Diesen Stadtbereich kennen wir noch heute als Altstadt.
